Der Auszug des Propheten ﷺ und seiner Gefährten im Dhu al-Qa'da des Jahres 7 nach der Hidschra zur Verrichtung der Nachholumra
Im Dhu al-Qa'da des Jahres 7 nach der Hidschra fand die Nachholumra statt; dabei zog der Prophet ﷺ mit seinen Gefährten zur Nachholung der Umra von Hudaibiya aus.

Im Dhu al-Qa'da des Jahres 7 nach der Hidschra fand die Nachholumra statt; dabei zog der Prophet ﷺ mit seinen Gefährten zur Nachholung der Umra von Hudaibiya aus.
Sie stellt einen wichtigen Schritt nach dem Vertrag von Hudaibiya dar und zeigt die Verbesserung der Lage der Muslime in ihrem Verhältnis zu Mekka.
Im Dhu al-Qa'da dieses Jahres fand die Nachholumra statt.
Die Nachholumra (Umrat al-Qada) ist die Umra, die der Gesandte Allahs ﷺ und seine Gefährten im Dhu al-Qa'da des Jahres 7 n. H. vollzogen, nachdem Quraisch sie im Jahr 6 n. H. in Hudaibiya am Eintritt nach Mekka gehindert hatte. Sie erfolgte zur Ausführung einer Bestimmung des Vertrags von Hudaibiya, wonach die Muslime in jenem Jahr zurückkehren und im folgenden Jahr nach Mekka kommen sollten, um dort drei Tage für die Umra zu bleiben. Der Prophet ﷺ betrat Mekka mit seinen Gefährten als Pilger und nicht als Kämpfer. Sie umrundeten das Haus, zeigten Stärke und Standhaftigkeit und verließen es nach Ablauf der drei Tage aus Treue zum Bund. Die Nachholumra zeigt die Wirkung des Vertrags von Hudaibiya, der den Weg für die sichere Rückkehr der Muslime nach Mekka öffnete. Zugleich tritt darin die Haltung des Propheten ﷺ in der Einhaltung von Verträgen hervor sowie die Verwandlung des Konflikts mit Quraisch von einer militärischen Konfrontation zu einer Phase der praktischen Anerkennung der Macht der Muslime und ihres Rechts auf Gottesdienst.
Ihr ging der Vertrag von Hudaibiya voraus und damit die daraus folgende Verhinderung der Muslime an der Umra im Vorjahr.
Die Rechte der Muslime im Gottesdienst nach dem Vertrag von Hudaibiya sichtbar machen und das verwirklichen, worauf man sich hinsichtlich der Umra im folgenden Jahr geeinigt hatte.
Die Muslime gingen von der Phase der Verhinderung in Hudaibiya dazu über, die Umra im folgenden Jahr tatsächlich zu verrichten.
Er dokumentiert die Durchführung dessen, was sich aus dem Vertrag von Hudaibiya an der Nachholung der Umra ergab.
Es zeigt die Bindung der Muslime an den Gottesdienst und die Sichtbarmachung der Zeichen des Islam
Er spiegelt die Verbesserung der Lage der Muslime in ihrem Verhältnis zu Mekka wider.
Er zeigte die Versammlung der Muslime auf ein einziges Ziel.
Er erzieht zu Treue, Verbindlichkeit und zum Nichtvergessen aufgeschobener Rechte.
Er bestätigt die Präsenz der Muslime in Mekka als legitime und geordnete Präsenz.
Er war ein Schritt zur Festigung der Stellung der Muslime nach Hudaibiya.
Führer der Umra und Initiator ihrer Nachholung
Sie zogen mit ihm zur Verrichtung der Umra aus
Der Gottesdienst wird zu seiner Zeit oder bei der Möglichkeit vollzogen
Die Einhaltung dessen, worauf man sich geeinigt hat.
Das Zusammenkommen der Gemeinschaft auf ein einziges religiöses Ziel.
Der Wandel des Verhältnisses zu Quraisch von Verhinderung zu geordneter vorübergehender Zulassung.
Den Gefährten die Bedeutung des geduldigen Wartens und dann des Eilens zur Nachholung beizubringen.
Geordnete gemeinschaftliche Arbeit unter einer einzigen Führung.
Die Zeichen des Islam in seinem heiligen Zentrum sichtbar machen
Das Aufschieben von Rechten oder Gottesdiensten wegen zwingender Umstände und dann das Bedürfnis, sie nachzuholen.
Wenn eine legitime Gelegenheit wegen eines Hindernisses verpasst wurde, soll man sich bemühen, sie bei Möglichkeit nachzuholen.
Die Bedeutung, Gottesdienste zu planen und sich an Bündnisse und aufgeschobene Programme zu halten.
Krisenbewältigung, die Rechte wahrt und die Dinge wieder auf ihren Weg bringt.
Geduld und dann das Eilen zur Erfüllung dessen, was versäumt wurde.
Das Ereignis lässt sich nur im Umfang der allgemeinen Bedeutung auf alle Formen moderner Verzögerung übertragen.
Das Ereignis geschah in einem Kontext von Offenbarung, prophetischer Führung und einem besonderen politischen Konflikt.
Was rechtmäßig nicht erfüllt werden konnte und dessen Entschuldigung dann weggefallen ist, dessen Nachholung sollte bevorzugt werden.